Informationen von „A“ bis „Z“
Altenberger -Dom -Str. 136
51467 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 / 82358
Fax 02202/ 249456
E-Mail : familienzentrum-schildgen@netcologne. de
Die Aufnahmekriterien werden im Rat der Tageseinrichtung vereinbart und vom Träger festgelegt. Sie sind jederzeit bei uns einsehbar.
Den Kindern steht ein Außengelände von über 3000 qm zum freien Spiel zur Verfügung. Sie nutzen es während der gesamten Freispielphase am Vor- und Nachmittag. Hier gibt es ausreichend Spielmaterial wie z.B. Sandkästen, Sandspielzeug, Klettergeräte, Seile, Hüpfbälle und Fahrzeuge.
Intensive Elterngespräche führen wir bereits bei der Anmeldung eines Kindes für unseren Kindergarten, unabhängig davon, ob das Kind später unsere Einrichtung besuchen wird. Zu der Anmeldung gehören die Aufnahme der Daten, Informationen über unsere pädagogische Arbeitsweise und eine Besichtigung der Einrichtung. Eltern haben die Möglichkeit, sich sorgfältig zu informieren und bekommen so Entscheidungshilfen für die spätere Wahl ihres Kindergartens.
Die Atmosphäre in unserer Einrichtung ist Grundlage dafür, dass Kinder sich bei uns wohl fühlen und wir ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln können. Zitat einer Erzieherin: Es ist unsere Aufgabe in unseren Kindergärten eine Atmosphäre zu schaffen, die etwas von der Güte Gottes erahnen lässt. Durch einen offenen und ehrlichen Umgang der Eltern mit dem pädagogischen Personal können auch sie zu einer harmonischen Atmosphäre beitragen.
Durch Abwechslung bleiben die Motivation und der Spaß an der Arbeit erhalten. Für Kinder bietet sie reiche Erfahrungsmöglichkeiten.
Die offenen Angebote im Freispiel sind geprägt von den Bedürfnissen der Kinder und können frei gewählt werden, wobei die Entscheidungen der Kinder akzeptiert werden. Sie entstehen aus den Ideen der Kinder und Mitarbeiterinnen oder den Themen in den einzelnen Gruppen. An Angeboten, die aus den Ansprüchen der Erzieherinnen an die Gruppe entstehen, nehmen alle Kinder teil. Sie finden statt in Kleingruppen, altersspezifisch oder als Interessengruppe.
Bis 12.30 Uhr am Vormittag und montags bis donnerstags bis 16.30 Uhr werden die Kindergartenkinder abgeholt. In der Abholphase sind die Kinder im freien Spiel. Die Eltern haben die Möglichkeit, mit ihrem Kind noch ein wenig zu spielen oder kurze Absprachen mit den Erzieherinnen zu treffen. Für das Kind klingt der Vormittag ohne langes Warten entspannt aus. Wenn Sie selber nicht zum Abholen kommen können, geben Sie uns bitte Bescheid, wer Ihr Kind mitnimmt. Soll es alleine nach Hause gehen oder von einem Geschwisterkind abgeholt werden, müssen Sie uns eine schriftliche Einverständniserklärung geben.
Unterstützt durch die professionellen MitarbeiterInnen unsere Kooperationspartner bieten wir Eltern umfangreiche Beratungsmöglichkeiten im Haus oder der näheren Umgebung, z.B. zu Fragen der Erziehung, bei Auffälligkeiten ihres Kindes im sprachliche oder motorischen Bereich, bei Lernstörungen, bei Problemen in der Paarbeziehung, eigenen Lebenskrisen und schweren Lebenssituationen, bei Wiedereinstieg in den Beruf oder Arbeitslosigkeit.
Der Kindergartenbeitrag ist nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt und ist
monatlich an das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach zu zahlen. Wir melden die Kinder an und über uns erhalten Sie nach Beginn des Kindergartenjahres die nötigen Unterlagen vom Jugendamt.
Die Kinder sollten möglichst bis 9.00 Uhr in der Einrichtung sein. Sie haben so die Möglichkeit, kleine Spielgruppen mit aufzubauen und unsere Angebote intensiv zu nutzen. Kinder, die ständig später gebracht werden, haben oft Schwierigkeiten, Anschluss an die Gruppe zu finden.
Um optimal auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes einwirken zu können, ist es wichtig seine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Da sich die Wege zu unseren pädagogischen Zielen an den Bedürfnissen der Kinder orientieren, kann so der größtmögliche pädagogische Nutzen erzielt werden
Gemäß dem Kinderbildungsgesetz (Kibiz) bieten wir den Familien unterschiedliche Betreuungszeiten an. Als Familienzentrum versuchen wir diese so flexibel wie möglich zu gestalten und der Situation der Familie anzupassen. Einmal jährlich werden die Eltern befragt und können dann zwischen verschiedenen Zeiten wählen.
wöchentliche Betreuungszeit 25 Stunden
täglich von 7.30h – 12.30h
oder
täglich von 8.00h - 12.30h
+ 1 Nachmittag in der gleichen Woche von 14.00h – 16.30h
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wöchentliche Betreuungszeit 35 Stunden
täglich von 7.30h – 12.30h und 14.00h – 16.00h
oder
täglich von 7.30h – 14.00h
+ einen Nachmittag in der gleichen Woche durchgehend bis 16.30h
oder
täglich von 8.00h – 14.30h
+ einen Nachmittag in der gleichen Woche durchgehend bis 16.30h
½ Stunde Betreuungszeit, die vor 8.00h genutzt werden kann
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wöchentliche Betreuungszeit 45 Stunden
täglich von 7.30h – 16.30h
Betreuung über Mittag ist auch an einzelnen Tagen möglich.
In der Mehrzweckhalle, in den Nebenräumen, im Flur und auf dem Außengelände bieten wir den Kindern viele Bewegungsanreize. Sie sammeln Bewegungserfahrungen, die ihnen zu motorischer Kompetenz verhelfen. Da die Kinder im Vorschulalter jegliche Erkenntnis durch Handlung erwerben, wirkt sich unser Bewegungsangebot auch positiv auf den kognitiven Bereich aus. Außerdem erhalten sie mit zunehmender motorischer Kompetenz Selbstsicherheit im Umgang mit anderen Kindern (sozialer Bereich) sie werden selbständig und ausdauernd (emotionaler Bereich). Die Ausbildung der Grobmotorik ist Grundlage zum Erwerb feinmotorischer Fähigkeiten.
Wir bieten den Kindern altersspezifisch einmal pro Woche oder vierzehntägig in der Mehrzweckhalle angeleitete Bewegungserziehung an. Hierbei haben sie die Möglichkeit unter Anleitung vielfältige Bewegungsangebote zu nutzen.
Donnerstags können sich die Kinder Bücher für ihre Gruppe ausleihen. Mit diesem Angebot unterstützen wir das Interesse der Kinder an Büchern und deren Inhalt und Schrift und geben damit erste Impulse für eine spätere Leseförderung Zusätzliche Öffnungszeiten (9.00h - 10.00h) ermöglichen auch unseren Eltern am Donnerstagmorgen die kath. Bücherei zu nutzen.
Wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes der religiösen Erziehung ist die Gestaltung eines Blickfangs im Eingangsbereich der Kita. Dieser wird von Kindern und Erzieherinnen so gestaltet, dass er die aktuellen Themen darstellt und sie aus religiöser Sichtweise anspricht. Die Art der Gestaltung lädt zum Verweilen ein, da Sinne und Herz angesprochen werden.
Hier zeigen wir unsere "Visitenkarte" - religiöse Erziehung im ganzheitlichen und sinnorientierten Ansatz - das wird sichtbar beim Betreten der Einrichtung.
Bewegung
Spielen und Gestalten, Medien
Sprache(n)
Natur und kulturelle Umwelt(en)
Mit dem neuen Kinderbildungsgesetz werden die Bildungsbereiche neu definiert. Zum gegebenen Zeitpunkt werden wir diese in unserer Konzeption berücksichtigen.
Auf Wunsch der Eltern werden Beobachtungen und Auswertungen als Niederschrift des Bildungsprozesses des einzelnen Kindes dokumentiert. Diese dient der Gestaltung des Übergangs zur Schule und wird den Eltern am Ende der Kindergartenzeit ausgehändigt.
In unserem Frühstückscafè haben die Kinder auch außerhalb ihrer Gruppe in einer gemütlichen Umgebung die Möglichkeit, zu frühstücken oder etwas zu trinken. Es wird ihnen ein weiteres Übungsfeld für soziale Kontakte geboten, da sich hier die Kinder aus allen Gruppen treffen können. Jedes Kind ist für seinen Platz selbst verantwortlich. Alle 4-6 Wochen bietet der Elternrat hier für die Kinder ein Frühstücksbuffet an. Dies wird rechtzeitig bekannt gegeben, da die Kinder an diesem Tag kein eigenes Frühstück von zu Hause mitbringen brauchen.
Der katholische Kirchengemeindeverband als Träger unserer Einrichtung ist dem Diözesan Caritasverband angeschlossen. Deren zuständige Fachberaterin unterstützt und berät uns in allen wesentlichen Fragen, die unsere Arbeit betreffen.
… gibt es in jeder Gruppe. Die Nutzung ist durch Absprache geregelt. Er ist ein Medium unserer Zeit und gehört immer selbstverständlicher auch zur Lebenswirklichkeit der Kinder. Im Umgang mit dem Computer erwirbt das Kind Medienkompetenz, es kann kreativ sein, sich mit Problemen auseinandersetzen, soziale Kontakte knüpfen und sich Lernerfolge verschaffen. Seine sprachlichen Fähigkeiten werden gefördert, ebenso die Reaktionsfähigkeit. Durch die Möglichkeit der Auswahl unterschiedlicher Programme, kann das Kind sich mit persönlichen Themen auseinandersetzen, um somit seine Lebenssituation aufzuarbeiten.
Einmal im Jahr findet der Sprachtest für die Kinder statt, die in 2 Jahren schulpflichtig sind. Der Test wird in Form eines Gesellschaftsspieles von der Gruppenleitung und einer Lehrerin der zuständigen Grundschule durchgeführt. Die Kinder müssen dabei Handlungsanweisungen ausführen, Kunstwörter nachsprechen, ein Bild beschreiben und Sätze nachsprechen. Die Leistung des Kindes wird nach einem Punktesystem bewertet. Wenn das Kind eine bestimmte Punktzahl unterschreitet, wird es zu einem 2. Test eingeladen, der in Anwesenheit eines Elternteils in der Grundschule durchgeführt wird. Wenn der Sprachstand des Kindes nicht den Vorgaben entspricht wird ein Sprachförderbedarf festgestellt. Die Sprachförderung übernimmt die Kindertagesstätte. Dafür stellt das Land einen jährlichen Betrag von 340.- € pro Kind zu Verfügung.
Im letzten Kindergartenjahr findet für die „Großen“ einmal wöchentlich gruppenübergreifend der „Dinotreff“ statt.
Unsere Angebote hier orientieren sich, wie in der Gruppenarbeit, an den Bildungsbereichen der Bildungsvereinbarung. Laut Gesetz soll das letzte Jahr im Kindergarten noch mal einen besonderen Akzent erhalten. Die Kinder nehmen an einer Brandschutzübung teil (in Kooperation mit der Feierwehr), machen einen „erste Hilfe Kurs“ (Lehrrettungsassistent), einen Fußgängerpass (Polizei) und einen Bibliotheksführerschein (Kath. öffentliche Bücherei). Im Dinotreff wird ergänzend zur Gruppenarbeit ein zusätzliches Beobachtungsfeld geschaffen, um noch konkreter Förderungsbedarf zu ermitteln. Zum forschenden Lernen werden hier Experimente angeboten sowie in spielerischer Form Materialien zum Zahlen- und Mengenverständnis und zur Sprachförderung eingesetzt.
Das Mittagessen für die Tageskinder wird von einem Service geliefert, eine Hauswirtschaftskraft verteilt das Essen und ist für die Sauberkeit in der Küche verantwortlich. Das Essensgeld beträgt 3.- € pro Essen. In besonderen Situationen können nach Absprache auch Gastkinder am Mittagessen teilnehmen.
Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag als Elementarbereich des Bildungssystems.
… gibt es in jeder Gruppe. Hier zeigen die Kinder an, in welchen Spielbereichen sie sich gerade befinden. Mit Fotos und entsprechenden Karten haben wir den Kindern hierfür die Möglichkeit geschaffen. Sie sind somit in der Lage, sich selbst zu organisieren. Sie lernen Regeln zu beachten, üben sich in Eigenverantwortung und selbständigem Denken.
Die Elternversammlung wählt auf Gruppenebene aus ihrer Mitte je ein Mitglied des Elternrates und ein stellvertretendes Mitglied. Der Elternrat hat die Aufgabe, das Interesse der Erziehungsberechtigten für die Arbeit der Einrichtung zu beleben und die Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten, dem Träger der Einrichtung und dem pädagogischen Personal zu fördern.
(Statut für die Kath. Tageseinrichtungen für Kinder im Erzbistum Köln)
Sie sind ein Element im Persönlichkeitsbild des Kindes. Es ist unsere Aufgabe, ihm hier im Kindergarten die Möglichkeit zu geben, seine emotionalen Kräfte, wie Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aufzubauen.
Die wichtigste Form der Elternarbeit ist für uns der Kontakt zu den Eltern im Einzelgespräch. Es findet auch statt, ohne besonderen Anlass. Hierbei informieren sich Eltern und Erzieherinnen gegenseitig über den Familien- und Gruppenalltag. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist hierfür Grundlage und Voraussetzung für eine gute pädagogische Arbeit. Nur so kann unsere gemeinsame Erziehungsaufgabe zum Wohl der Kinder gelingen.
…finden statt zu bestimmten Zeiten, die zu Beginn der Kindergartenzeit festgelegt werden. Das erste nach ca. 6 Wochen, eines vor der Schulanmeldung und andere im Laufe der übrigen Kindergartenzeit. Bei diesen Gesprächen informieren wir die Eltern über den Entwicklungsstand der Kinder in den unterschiedlichen Bildungsbereichen. Gibt es Förderungsbedarf wird festgelegt, welche Aufgaben der Kindergarten übernimmt und welche die Eltern. Dies wird in einer Vereinbarung kurz schriftlich festgelegt.
Sie gibt es für und von Eltern. Gemeinsam mit dem Elternrat planen wir verschiedene Angebote, wie z. B. gruppeninterne oder gruppenübergreifende Klön- und Bastelnachmittage, Informationsabende, Stammtische und gemeinsame Essen. Außerdem haben Eltern die Möglichkeit, Aktivitäten für Eltern oder auch für Kinder zu organisieren, um sich so mit ihren Fähigkeiten und Ideen in unsere Arbeit einzubringen.
Es ist Aufgabe des Kindergartens, dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen, seine Lernfreude anzuregen und zu stärken.
Sie ist wichtig bei der Erziehung zur Selbständigkeit. Sie bedarf unseres Vertrauens zu den Kindern und wird auf unterschiedliche Weise im Kindergartenalltag gefördert und gestärkt.
In unserer Einrichtung haben die Kinder die Möglichkeit, selbständig Entscheidungen über den Ablauf und die Gestaltung ihres Tages zu treffen. Sie bestimmen ihren Spielort und ihre Spielmöglichkeit. Durch selbständiges Entscheiden fördern wir die Selbstwahrnehmung; die Kinder bekommen ein Gefühl für ihre Bedürfnisse und Wünsche. Da alle Angelegenheiten und Entscheidungen, die die Gruppe betreffen, mit den Kindern gemeinsam besprochen werden, lernen sie verantwortlich zu handeln und Kompromisse zu schließen. Durch unsere Bereitschaft ihre Entscheidungen ernst zu nehmen, fühlen sie sich in ihrer Person angenommen und werden somit im Selbstbewusstsein und in der Persönlichkeit gestärkt.
Im Hinblick auf zukünftige Lebenssituationen der Kinder ist es uns wichtig, ihnen ein Lernen in Handlungsfeldern außerhalb des Kindergartens zu ermöglichen. Wir besuchen Einrichtungen und Institutionen in der Gemeinde themenspezifisch und beziehen diese in unsere alltägliche pädagogische Arbeit mit ein. (z.B. Blumenladen, Lebensmittelgeschäft, Drogerie, Bücherei, Eisdiele, Kirche)
Sie ist wichtig, um bei kleineren und größeren "Unfällen" gewappnet zu sein. Diese Kleidung kann in den jeweiligen Garderoben deponiert werden. Wir brauchen diese auch für den Waldtag.
Im Frühjahr 2007 wurde unsere Einrichtung vom Land NRW innerhalb eines Landesprojektes vom Kindergarten zum Familienzentrum weiterentwickelt und zertifiziert. Durch die Kooperation mit unterschiedlichen Institutionen können wir die Qualität der frühkindlichen Bildung steigern (Erziehungsberatung), die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stärken (Elternbildungsangebote) und ihnen helfen Familie und Beruf in Einklang zu bringen (z.B. durch flexible Öffnungszeiten, Vermittlung von Tagespflege).
Der Kindergarten hat die Aufgabe, durch seine Arbeit die Erziehung in der Familie zu unterstützen und zu ergänzen.
Der Tagesablauf im Kindergarten ist flexibel gestaltet und richtet sich nach den Interessen der Kinder. Wir haben so die Möglichkeit noch optimaler auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und diese in das Gruppengeschehen zu integrieren.
Der Tag im Kindergarten ist geprägt vom Freispiel der Kinder. Sie können wählen wo sie spielen, was sie spielen und mit wem sie spielen. Im Freispiel findet eine intensive Grundlegung für Arbeitshaltung, Konzentration und Ausdauer statt. Der Rahmen des Freispiels bietet den Kindern ihrem individuellen Tempo angepasst die Möglichkeit, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, sie zu äußern und offen auf andere Kinder und Erwachsene zuzugehen. Die Kindergruppe setzt aber auch automatisch Regeln und Grenzen, die von einzelnen Kindern Kooperationsbereitschaft und Rücksichtnahme auf andere verlangen. Während des gesamten Freispiels lernt das Kind neben der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse und Übernahme von Eigen- und Fremdverantwortung auch Sozialverhalten und emotionale Anteilnahme.
Im Freispiel entstehen für die Kinder Freiräume, die eine freie Entfaltung und Entwicklung zulassen. Außerdem sind diese unbedingt für die Erziehung zur Selbständigkeit notwendig, da die Kinder hier unbeobachtet agieren, sich austesten und ausleben können.
Im Flurbereich arbeiten wir gruppenübergreifend. Hier treffen sich die Kinder aus allen Gruppen und nutzen unterschiedliche Spielmaterialien für ihr gemeinsames Spiel.
Das freie Frühstück bietet den Kindern Gelegenheit, selbständig zu entscheiden, wann und auch mit wem sie gemeinsam essen möchten. Jedes Kind kann so diese Tätigkeit in seinen persönlichen Tagesablauf einbauen, ohne eigene Bedürfnisse zurückstecken zu müssen. Das gelegentliche gemeinsame Frühstück ergibt sich aus der jeweiligen Gruppensituation und wird so als eine willkommene Abwechslung angenommen.
Feste feiern wir, wie sie fallen, je nach Anregung von Kindern, Eltern oder nach den Ideen der Mitarbeiterinnen, in der Gruppe oder für die gesamte Einrichtung, nur für Kinder oder für die ganze Familie. Abwechslung ist uns dabei wichtig. Feste und Feiern im kirchlichen Jahreskreis wiederholen sich, wie z. B. Erntedank, St. Martin, Ostern und Weihnachten
Vierzehntägig und bei Bedarf treffen wir uns mit dem gesamten Team, um Angelegenheiten, die die ganze Einrichtung betreffen zu besprechen, z. B. Terminabsprachen, Vertretungsabsprachen, Planung und Organisation von Familienangeboten. Der gegenseitige Austausch über den pädagogischen Alltag, Fortbildungen oder Konferenzen ist hier besonders wichtig.
Er ist unterteilt in Funktionsbereiche, wie z.B. Frühstückstisch, Bauecke oder Leseecke. Der Gruppenraum mit seinen vielen Spielmöglichkeiten bietet den Kindern außerdem eine Rückzugsmöglichkeit und vermittelt ihnen ein Gefühl der Sicherheit.
Gruppenübergreifend arbeiten wir im gesamten Flurbereich und auf dem Außengelände. Im Freispiel sind die Gruppentüren geöffnet. Die Kinder haben die Möglichkeit, Freunde in anderen Gruppen zu besuchen, dort den Vormittag zu verbringen oder an Angeboten anderer Gruppen teilzunehmen. Hierfür treffen die Kinder selbständig Absprachen untereinander und mit den Erzieherinnen.
In jeder Gruppe wird ein Gruppenbuch geführt, in das die Mitarbeiter alle wichtigen Angelegenheiten, die das Gruppengeschehen betreffen, eintragen, wie z. B. Aktivitäten mit den Kindern, deren Entstehung und Entwicklung. Wichtig ist uns mit dem Gruppenbuch eine Möglichkeit zu bieten, Eltern über Aktivitäten zu informieren, die nicht sichtbar und greifbar sind , aber einen wesentlichen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit darstellen.
Der Kindergarten hat die Aufgabe, die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und der Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten elementare Kenntnisse von der Umwelt zu vermitteln.
...wird selbstverständlich in der Gruppe gefeiert. Das Geburtstagskind bringt von zu Hause 3.- € mit. Für dieses Geld kaufen wir mit dem Geburtstagskind eine Kleinigkeit zu Essen ein, die während der Feier von den Kindern verzehrt wird. Das Essen kann auch von zu Hause mitgebracht oder im Kindergarten zubereitet werden. Ebenso sind Geburtstagsfeiern nach bestimmten Themen möglich, wobei die Kinder auch aktiv in die Vorbereitung mit einbezogen werden. Auch das religionspädagogische Legematerial wird hier eingesetzt. Die Kinder bekommen von uns eine Lebenskerze, die von ihnen selbst gestaltet wird.
Gemeindeorientierung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes. Durch die intensive Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen und Institutionen in unserer Gemeinde erhalten wir neue Impulse für die Arbeit mit den Kindern und ihren Familien.
Wenn Kinder an bestimmten Angeboten nie teilnehmen möchten, ist es wichtig, für dieses Verhalten die Hintergründe zu erforschen. Sind die Ursachen bekannt, können wir entsprechend pädagogisch auf diese einwirken. Wichtig ist hierbei die Mitarbeit der Eltern.
Nach Absprache haben die Eltern die Möglichkeit zu hospitieren. Sie können so einen Einblick in unseren Gruppen- und Kindergartenalltag gewinnen und pädagogische Arbeitsweisen in der Praxis erleben. Nach der Hospitation werden in einem Gespräch mit den Kolleginnen die Eindrücke vom Vormittag reflektiert.
Gemeindeorientiertes Arbeiten öffnet unsere Tagesstätte nach außen und hilft uns aus einem "Inseldasein" herauszukommen. Dies geschieht z. B. durch das zur Verfügung stellen unserer Räumlichkeiten für andere Gruppierungen unserer Gemeinde außerhalb unserer Öffnungszeiten.
...der Kinder sind Grundlage für unsere pädagogische Arbeit. Durch die Orientierung unserer Zielsetzungen an den Interessen der Kinder erhalten wir einen größeren pädagogischen Nutzen.
Informationen erhalten die Eltern bei uns durch Briefe, Info-Wände und das Gruppenbuch. Im persönlichen Gespräch finden gegenseitige Informationen statt.
Im August 2009 wurde unsere Einrichtung gemeinsam mit der Caritaskita Katterbach und der Kita St. Clemens in Paffrath zum Kath. Familienzentrum Bergisch Gladbach West zertifiziert.
Als „Netzwerk“ arbeiten wir mit den Gruppen und Gremien in unserem Kirchengemeindeverband zusammen. Durch diese gemeinsame Arbeit kann das Angebotsspektrum für Familien sowohl im Bereich der Betreuung, Bildung und Beratung als auch durch ein breit gefächertes pastorales Angebote erweitert werden.
Die Kindergartengruppe mit der Gruppenform III umfasst 25 Kinder im Alter von 3-6 Jahren und wird betreut von einer Erzieherin, einer Ergänzungskraft und ggf. einer Praktikantin. Wir führen 2 solcher Gruppen.( Märchenschloss, Rabennest)
Die 3. Gruppe bezeichnet das Gesetz als Gruppenform I. Hier werden Kinder im Alter von 2-6 Jahren von 2 Erzieherinnen betreut. (Bärenhöhle)
...ist ein Förderverein, dessen Zielsetzung es ist, finanzielle Mittel zur Unterstützung der Kindertagesstätte zu beschaffen und somit die Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit aufrechtzuerhalten und zu optimieren.
Die Mitarbeiterinnen einer Gruppe treffen sich bregelmäßig zu einer Besprechung im Kleinteam. Hier werden gruppenspezifische Angelegenheiten besprochen. Die Umsetzung von pädagogischen Arbeitsweisen wird beraten, Vorbereitungen zu Elterngesprächen getroffen und Beobachtungen von Kindern erläutert.
...der Kinder. Sie soll kindergartengerecht sein und schmutzig werden dürfen.
Es ist Aufgabe des Kindergartens, dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche Entwicklung zu fördern.
Die Arbeit in der Kleingruppe bietet einen günstigen Rahmen für sachbezogene Wissensvermittlung und schafft optimale Möglichkeiten für die individuelle Bedürfnisbefriedigung der Kinder. Für viele ist gerade am Anfang die Kleingruppe eine Hilfe, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen.
Alle wichtigen Angelegenheiten im Gruppenalltag besprechen wir mit der Gesamtgruppe in der Kinderkonferenz. Kinder lernen Bedürfnisse zu äußern und selbst dafür zu sorgen, wie sie durchgesetzt werden. Sie erhalten soziale Kompetenz. Konzentration und Sprache werden gefördert. Das Selbstbewusstsein der Kinder wird gestärkt, da sie erfahren, dass sie in ihren Bedürfnissen ernst genommen werden.
Konfliktsituationen ermöglichen es den Kindern, sich in ihrer Konfliktfähigkeit zu üben und verschiedene Möglichkeiten der Auseinandersetzung zu erproben. Wenn es die Situation erfordert, helfen wir den Kindern und versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.
Zu bestimmten Anlässen gestalten wir mit den Kindern Gottesdienste und Andachten in der Kirche. Diese Aktivitäten richten sich nach dem jeweiligen religionspädagogischen Thema.
(Siehe Gruppenbücher)
So sitzen wir zusammen bei unseren Kinderkonferenzen, wenn wir singen, spielen oder Geburtstag feiern.
… erfahren die Kinder dort, wo Entscheidungen getroffen werden. Indem wir darauf achten, dass Konsequenzen eingehalten werden, geben wir den Kindern Orientierungshilfen, die ihnen Sicherheit verschaffen in ihrem Tun. Außerdem zeigen wir den Kindern so unsere Zuverlässigkeit, ihr Vertrauen uns gegenüber wird aufgebaut.
Als Familienzentrum NRW konnten wir Kooperationspartner gewinnen, die unsere Arbeit mit den Eltern ergänzen. Sie bieten den Familien auf kurzem Weg, niederschwellig Angebote der Bildung, Betreuung und Beratung wahrzunehmen. (Siehe Teil I)
Eine „lange Weile“ brauchen die Kinder, um in sich zu horchen, zu spüren und eigene Bedürfnisse wahrzunehmen.
Um pädagogisch angemessen auf die Kinder reagieren zu können, ist es wichtig die Lebenssituation der Kinder zu berücksichtigen. Diese erfragen und beraten wir in Anmeldegesprächen, Erstgesprächen mit den Eltern, Tür- und Angelgesprächen und den alljährlich stattfindenden Entwicklungsgesprächen.
Um 12.30 Uhr nehmen die Kinder, die über Mittag bleiben, in ihrer Gruppe das Mittagessen ein. Um eine möglichst ruhige Situation zu schaffen, bleiben die Kinder in ihren Gruppen und essen dort gemeinsam mit ein oder zwei Betreuerinnen
Die Kinder haben in der Mittagszeit die Möglichkeit zu ruhen und zu schlafen. Es steht uns ausreichend Bettzeug zu Verfügung. Die Mittagszeit ist Abholzeit, Essenszeit und Ruhezeit.
Von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr sind der Flurbereich und die Turnhalle für das freie Spiel gesperrt.
Die Gruppen sind ausgestattet mit den unterschiedlichsten Spiel- und Gestaltungsmaterialien. Sie haben für die Kinder großen Aufforderungscharakter und helfen ihnen, ihre Zeit im Kindergarten mit viel Eigenaktivität und Lernfreude selbst zu gestalten.
Der Mehrzweckraum ist ein Treffpunkt und Bewegungsbereich aller Kinder aus allen Gruppen. Ausgestattet mit den unterschiedlichsten und auch wechselnden Materialien können die Kinder hier ihrem Bewegungsdrang nachkommen. Die Anzahl der Kinder, die hier und im Flurbereich spielen, ist begrenzt; sie treffen Absprachen und wechseln sich ab. Ebenso finden in diesem Raum angeleitete Bewegungserziehung, Elternabende und andere größere Veranstaltungen statt. Im Rahmen des gemeindeorientierten Konzeptes wird dieser Raum auch von anderen Gruppen aus der Gemeinde genutzt. Dies geschieht außerhalb der Öffnungszeit unserer Einrichtung z. B. bei Gesprächskreisen und Vorträgen.
Alle Räume und Bereiche in und um unsere Einrichtung werden von den Kindern genutzt. Sie geben ihnen ein breites Übungsfeld für soziale Kontakte.
Der Nebenraum bietet den Kindern Möglichkeiten zur Raumgestaltung. Die Ausstattung wird immer wieder mit der Gesamtgruppe in einer Kinderkonferenz besprochen. Außerdem dient der Nebenraum den Kindern als Rückzugsmöglichkeit
Die Arbeit am Nachmittag ist geprägt vom Freispiel. Die Arbeit in Kleingruppen bietet uns die Möglichkeit, intensiver auf das einzelne Kind einzugehen. Die Angebote ergänzen unsere Themen vom Vormittag. Sie entstehen aus den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und werden gemeinsam mit ihnen abgestimmt und geplant.
Mit ihnen lernen die Kinder ihren Namen zu schreiben und zu erkennen.
Sie dient der Darstellung unserer Arbeit und macht sie für Außenstehende transparent. Verschiedene Mittel wie z. B. Elternbriefe, Presse, Gemeindebrief, Plakate und unser Schaukasten stehen uns dafür zur Verfügung.
Das Familienzentrum ist durchgängig von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Die unterschiedlichen Betreuungszeiten der Kinder sind darin flexibel gestaffelt.
Die Öffnungszeiten sind im Rat der Tageseinrichtung vereinbart und können nach Bedarf neu festgesetzt werden.
Sie ist nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet (Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie). Durch Fortbildung, Hospitation, Beobachtungen, Gespräche und Reflexion und Austausch mit der Fachberatung wird das Qualitätsniveau unserer pädagogischen Arbeit gesichert.
• eine Leiterin
• drei Gruppenleiterinnen/eine 2.Fachkraft
• zwei Ergänzungskräfte (davon eine Teilzeitbeschäftigung)
• eine gruppenübergreifende Kraft (Ergänzungskraft, Teilzeit)
• ggf. zusätzlich eine Berufspraktikantin und eine Vorpraktikantin
• eine Hauswirtschaftskraft
• ein Hausmeister
In der Playtime findet ein zeitgemäßer Einstieg statt, der den Kindern die Weltsprache Englisch näher bringt. Dies wird Begriffen der kindlichen Welt und mit alltäglichen Worten geschehen. Es werden Lieder, Spiele und Bildmaterial eingesetzt. Der Tastsinn wird angesprochen. Es wird gemalt und gebastelt und viele Aktionen werden mit Bewegung untermalt. In dieses Miteinander fließt die englische Sprache wie nebenbei mit ein. Das Gehirn des Kindes ist im Alter von 3-6 Jahren auf Lernen eingestellt. So können die Kinder spielerisch eine Fremdsprache lernen. Kinder im Kindergartenalter haben noch keine Hemmungen fremde Laute nachzuahmen und je jünger die Kinder beim Erlernen einer Fremdsprache sind, desto mehr prägt sich das Sprachbild und der Klang der Sprache ein. Kinder, die eine zweite Sprache kennen lernen, reflektieren viel früher als andere Sprache allgemein. Sie werden für Sprache sensibilisiert und verstehen wie diese aufgebaut ist. Das kommt auch der Muttersprache zu Gute. Das Gehirn baut sich eine
Methode auf, einfach zu lernen. Diese entwickelte Methode ist auch in anderen Lernbereichen von Nutzen. Die Playtime ist ein wöchentliches Angebot für Kinder im letzten Kindergartenjahr.
...von den verschiedensten Schulen leisten bei uns im Laufe eines Kindergartenjahres ein Praktikum ab. Ihre fachliche Betreuung erfordert einen hohen Zeitaufwand, ist für uns aber auch immer wieder Anlass, unsere Arbeit zu reflektieren.
Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ist von wesentlicher Bedeutung. Sie findet auf das einzelne Kind bezogen mit vielfältigen Methoden in den unterschiedlichen Bildungsbereichen statt.
… entstehen aus der Gruppensituation und den Interessen der Kinder. Dabei wird eine beobachtete Situation in der Gruppe mit entsprechenden Aktivitäten begleitet, unterstützt oder gelenkt. Wie lange ein Projekt dauert und in welche Richtung es sich entwickelt richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder.
Unsere Tagesstätte verfügt über vier Gruppenräume. Zu jeder Gruppe gehören ein Nebenraum und ein Waschraum. Weitere Räume zur Allgemeinnutzung sind der Flur, der Mehrzweckraum, der Personalraum und ein Therapieraum. Den Kindern stehen außerdem ein großes Außenspielgelände und eine gruppeneigene Terrasse mit einem kleinen Beet zur Verfügung
Er besteht bei uns aus drei Elternvertretern, drei Trägervertretern, drei Gruppenleiterinnen und der Leiterin. Seine Aufgaben sind beschrieben im Statut für die katholischen Kindertagesstätten der Erzbistümer und nachzulesen in der Broschüre "Für ihr Kind- die katholische Tageseinrichtung", die alle Eltern mit ihrem Kindergartenvertrag ausgehändigt bekommen.
Die Kinder brauchen sie, um zu beobachten und neue Eindrücke zu verarbeiten. Möglichkeiten zur Ruhe finden sie teilweise im Gruppenraum, aber vor allem in den Nebenräumen.
Um ihren festen Platz in der Gruppe zu gewinnen und Spielpartner zu finden, ist es wichtig, dass die Kinder regelmäßig den Kindergarten besuchen. Nur so ist es uns möglich, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen und intensiv mit ihnen umzugehen. Dies sind wichtige Voraussetzungen, um den Kindern eine gezielte Förderung zukommen zu lassen.
Unsere Arbeit orientiert sich am vorbildlichen Leben Jesu. Über Zeichen, Bilder und Geschichten des Glaubens möchten wir christliches Leben für Kinder erfahrbar machen. Im täglichen Miteinander erleben die Kinder immer wieder Situationen, in denen die religiösen Inhalte umgesetzt werden. Andachten und Gottesdienste bereiten wir gemeinsam mit unserer Pastoralreferentin vor. Andere Angebote im religionspädagogischen Bereich richten sich entweder nach dem kirchlichen Jahreskreis oder besonderen Anlässen, die sich aus dem Kindergartenalltag ergeben und sind fester Bestandteil unserer Wochenplanung. Informationen finden sie dazu in den Gruppenbüchern.
Feste Angebote im Kindergartenjahr:
• Wir besichtigen die Kirche
• Empfang des Aschenkreuzes
• Kinderfastenaktion; religionspädagogische Angebote in der Fastenzeit passend zum Thema
• Palmsonntag (Bedeutung; Palmwedel basteln)
• Karfreitag (Legematerial/Kett)
• Ostern: Tod und Auferstehung
• Kleine Andacht an der Osterkerze
• Maiandacht in der Marienkapelle
• Pfingsten
• Fronleichnam
• Allerheiligen
• Abschiedgottesdienst für die zukünftigen Schulkinder
• Segnung der neuen Kinder
• Erntedank / Wortgottesdienst
• St. Martin : Leben des hl. Martin. Verschiedene Angebote wie die Arbeit mit dem religionspädagogischen Legematerial (Kett), Bilderbücher, Wortgottesdienst...
• Nikolaus (siehe oben St. Martin)
• Mit Beginn der Adventzeit bis Weihnachten beschäftigen wir uns intensiv mit der Geburt Jesu.
• Kleine Andacht an der Krippe
• Die Sternsinger kommen
Die Mitarbeiterinnen haben Fortbildungen zur religionspädagogischen Arbeit mit Kindern besucht, z.B. das Seminar mit Franz Kett (Kett- Methode), um sich mit dem Umgang des religionspädagogischen Legemateriales auseinander zu setzen.
In unserer Einrichtungen ist das Material fester Bestandteil der religionspädagogischen Arbeit.
Ebenso wird am religionspädagogischen Arbeitskreis mit Maria Steinfort regelmäßig teilgenommen.
Das Zusammenleben im Kindergartenalltag braucht Regeln. Neue und alte Regeln werden immer gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und besprochen, damit sie deren Sinn und Notwendigkeit verstehen.
Rudi der Rabe gehört ins Rabennest, Geist Roderich ins Märchenschloss und Anton der Bär in die Bärenhöhle.
Diese Puppen sind Mitglied der Gruppe, haben dort einen eigenen Schlafplatz und eine eigene Namenskarte. Rudi, Roderich und Anton gehen abwechselnd zu den Kindern nach Hause und verbringen dort die Zeit bis zum nächsten Morgen. Für die Übernachtung sind sie ausgestattet mit einem kleinen Koffer, der z.B. Zahnbürste, Handtuch und Jacke enthält. Die Eltern des jeweiligen Gastkindes beschreiben die gemeinsamen Erlebnisse in einem kleinen Buch. Diese kleinen Geschichten werden im Kreis vorgelesen, sie erzählen uns ein wenig vom Alltag der Kinder zu Hause. Die Kinder sind stolz, die Puppe mitnehmen zu dürfen, sie stehen im Mittelpunkt und ihr Selbstbewusstsein wird gefördert.
Uns dienen diese Figuren als zusätzliches Medium, um mit Kindern zu kommunizieren. Ihnen fällt es oftmals leichter auf dieser Ebene, mit einer Puppe, in den Dialog zu treten.
Er ist zu finden an der Altenberger-Dom-Straße im Eingangsbereich der Kirche. Dieser Schaukasten ist für uns ein Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit. Durch ihn informieren wir über Religionspädagogik, Ereignisse und Themen, die sich aus unserer Arbeit ergeben.
Wir besuchen mit unseren "Vorschulkindern" den Unterricht an den Grundschulen. Außerdem findet zwischen den Lehrkräften und uns ein Austausch über pädagogische Fragen, die unsere Konzepte betreffen, statt. Mit dem jeweiligen Einverständnis der Eltern besprechen wir auch den Entwicklungsstand einzelner Kinder.
Regelmäßig können Großeltern ihre Enkel im Kindergarten besuchen und einen Tag mit ihnen hier verbringen. Unsere Kinder bekommen so die Möglichkeit, in Situationen des Kindergartenalltags ältere Menschen zu erleben, Kontakte zu schließen und sensibel zu werden für deren Bedürfnisse.
Es ist die Aufgabe des Kindergartens, die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern.
Es ist die Aufgabe des Kindergartens, dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen.
Der Kindergarten hat die Aufgabe, das Kind unterschiedliche soziale Verhaltensweisen, Situationen und Probleme bewusst erleben zu lassen und jedem einzelnen Kind die Möglichkeit zu geben, seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu erfahren, wobei ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander, insbesondere auch der Geschlechter untereinander, erlernt werden soll.
Um den größtmöglichen pädagogischen Nutzen zu erzielen, orientiert sich unsere Arbeit an der jeweiligen Gruppensituation. Angebote ergeben sich aus den Interessen und Bedürfnissen der Gruppe und der einzelnen Kinder.
Sie ist einer der bedeutendsten Bildungsbereiche im Elementarbereich. Sprachförderung findet bei uns im alltäglichen Miteinander statt, bei gezielten Angeboten auch in Kleingruppen und mit einem Sprachförderprogramm (Keiner ist so schlau wie ich) für Kinder ein bis zwei Jahre vor der Einschulung. An diesem Programm nehmen alle Kinder teil.
(Siehe im Anhang Sprachförderkonzept)
Als Familienzentrum unterstützen wir die Familien bei ihrer Aufgabe Familie und Beruf zu vereinbaren. In einem Raum in der Einrichtung betreuen 2 Frauen als selbständige Tagesmütter bis zu 9 Tageskinder. Hierbei können Altersstufen berücksichtigt werden, die wir sonst im Familienzentrum nicht anbieten dürfen (z.B. unter 2-jährige). Ebenso ist eine Randstundenbetreuung ergänzend zum Angebot der Tagesstätte möglich. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und den Tagesmüttern gestalten wir im Alltag den Übergang von der Tagespflege in die Kita.
Kath. Kirchengemeindeverband Bergisch Gladbach West
Kempenerstr. 4
51469 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202/55452
... entstehen aus Beobachtungen in der Gesamtgruppe oder Teilgruppe und richten sich nach den Interessen der Kinder. Wenn es die Situation erfordert, werden Themen von den Erzieherinnen in das Gruppengeschehen eingebracht.
Im gesamten Flurbereich, in der Halle, dem Außengelände, beim Dinotreff und in der Playtime arbeiten wir gruppenübergreifend, d. h. hier treffen sich die Kinder aus allen Gruppen. Oder nehmen an gemeinsamen Angeboten teil. Außerdem können die Kinder in anderen Gruppen ihre Freunde oder Geschwister besuchen und am Alltagsgeschehen teilnehmen. Es ist wichtig, dass sich in diesem gruppenübergreifenden Arbeitsbereich die Mitarbeiterinnen auch für Kinder aus anderen Gruppen verantwortlich zeigen. Unsere Kinder haben so die Möglichkeit, ihre sozialen Kontakte auszubauen. Ihre Orientierungsfähigkeit wird gefördert. Sie werden zunehmend vertraut mit allen Räumlichkeiten und dem gesamten Personal, gewinnen dadurch an Selbstbewusstsein und Selbständigkeit.
Sie ist kindgerecht für und von den Kindern gestaltet. Sie vermittelt den Kindern vertraute Wärme und viele Möglichkeiten, über ihre Sinne sich selbst zu erfahren.
... ist die Zeit, die dem Personal neben der Betreuungszeit der Kinder bleibt, um die pädagogische Arbeit vor- und nachzubereiten, um Elternarbeit und Praktikantenbetreuung zu leisten, um Einkäufe zu tätigen und alle pflegerischen Arbeiten zu erledigen. Die Verfügungszeit beträgt 10% der wöchentlichen Arbeitszeit.
...ist Grundlage für eine Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte. Vertrauen haben die Kinder zu uns und wir zu den Kindern.
...geschieht durch die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Institutionen innerhalb und auch außerhalb unserer Gemeinde. Durch sie wird unsere Arbeit vielfältig und lebendig.
Im Mittelpunkt steht die Persönlichkeit des Kindes in all seiner Vielfalt. Auf sie positiv einzuwirken ist unser oberstes Ziel. Aus dem Auftrag des Kindergartens, der im Kindertagesstättengesetz und den Richtlinien der Diözese festgelegt ist, ergeben sich unsere Zielsetzungen. Je mehr sie sich an den Interessen der Kinder orientieren, umso effektiver können wir sie verfolgen.